65 1049

 

Die Lokomotive 65 1049 wurde 1956 vom  VEB Lokomotivbau "Karl Marx" in Babelsberg unter der Fabriknummer 121 049 hergestellt. Das erste Bw wurde Dresden/Altstadt, wo die Lokomotive nur kurzzeitig vom 12.09.1956 bis 26.09.1956 beheimatet war. Bis zum 13.06.1965 wurde das Bw Reichenbach im Vogtland ihre neue Heimat. Nach einer kurzen Episode im Bw Gera vom 14.06.1965 bis 22.09.1965 kam sie zurück nach Sachsen und lief  im Bw Freiberg. Vom 26.11.1966 bis 31.04.1969 kam sie wieder nach Gera, um anschließend die Reise zum Bw Eberswalde anzutreten. Dort erhielt sie die EDV - Nummer 65 1049-9. Ab 01.01.1971 war sie erstmalig im Bw Arnstadt beheimatet und befuhr hauptsächlich die Strecken Saalfeld - Erfurt und Ilmenau - Erfurt.

Ihre vorerst letzte Station war vom 22.11.1977 bis 09.12.1979 das Bw Saalfeld. Anschließend schien das Ende für die Lokomotive 65 1049 gekommen zu sein, da sie in Saalfeld bis April 1980 z - gestellt wurde. Weiterhin z-gestellt stand die Lokomotive bis 12.11.1981 buchungsmäßig im Bw Güsten mit Verbringung in deren Einsatzstelle Staßfurt. Eine L7 im Raw Meiningen (13.11.1981 bis 18.01.1982) erweckte sie zu neuem Leben als Traditionslokomotive der Deutschen Reichsbahn. Sie lief im Bw Magdeburg und wurde von der Einsatzstelle Eilsleben betreut. Nach einer erneuten Beheimatung im Bw Güsten wurde dessen Einsatzstelle Staßfurt ihr langjähriges Domizil als betriebsfähige Museumslokomotive der Deutschen Reichsbahn und später der Deutschen Bahn AG.

Seit Anfang 1999 ist sie im historischen Bw Arnstadt beheimatet und wird vom Förderverein "Bw Arnstadt/hist." e.V. betreut.


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